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헌법과 정의 - 유럽 법철학의 흐름을 중심으로 본 前提的 試論 -
Verfassung und Gerechtigkeit - Eine Skizze -
헌법과 정의 - 유럽 법철학의 흐름을 중심으로 본 전제적 시론 -

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  • 발행기관
    유럽헌법학회 바로가기
  • 간행물
    유럽헌법연구 바로가기
  • 통권
    제3호 (2008.06)바로가기
  • 페이지
    pp.305-331
  • 저자
    양천수
  • 언어
    한국어(KOR)
  • URL
    https://www.earticle.net/Article/A138279

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원문정보

초록

영어
Das Problem: “Was ist die Gerechtigkeit?” ist lange Zeit eins der Grundprobleme der Rechtsphilosophie. Es ist jedoch noch nicht endgültig gelöst worden. Der Grund dafür liegt m. E. darin, dass die Gerechtigkeit in einem sprachlich abstrakten Begriff besteht. Wir definieren zwar die Gerechtigkeit in der Regel als “richtiges Gefüge”, aber dies ist nicht ausreichend, um den
Begriff der Gerechtigkeit eindeutig zu erläutern. Dennoch kann man hinsichtlich der Gerechtigkeit zwei Prinzipien liefern: zum Ersten “suum cuique”, zum Zweiten “den Gleichbehandlungssatz”.
Da der Gerechtigkeitsbegriff immer noch unbestimmt ist, fand eine Auseinandersetzung darum statt, ob die Gerechtigkeit überhaupt in der Rechtswissenschaft von Bedeutung ist. Der Rechtspositivismus kritisiert, dass die Gerechtigkeit nichts anderes als eine “Leerformel” sei. Dagegen behauptet die Naturrechtslehre, dass die Gerechtigkeit materiales Gefüge beinhalte. Der
Gerechtigkeitsinhalt könne aber durch “die Anpassung der Gerechtigkeit an die konkrete Gegebenheit” konkretisiert werden. Angesichts dieser Auseinandersetzung stellt Heinrich Henkel eine Gerechtigkeitslehre auf, die die beiden Meinungen berücksichtigt. Einerseits erkennt er an, dass der Gerechtigkeitsbegriff offen ist. Andererseits behauptet er, dass die Gerechtigkeit
als “richtungsgebende Weisung” seine Rolle spielen könne. Nach Henkel ist die Gerechtigkeit das, was als ein relationaler Begriff in sozialen Beziehungen konkretisiert wird. M. E. ist die Gerechtigkeitslehre von Henkel überzeugend, weil sie jenseits von den beiden Meinungen steht. Nach Henkel hat die Gerechtigkeit drei Bedeutungen: zunächst sei sie ein “vor- und überpositives
Leitprinzip”, zum Zweiten “ein kritisches Prinzip”, und schließlich “ein universales Prinzip”.
Um den Gerechtigkeitsbegriff noch präziser zu erklären, ist es nützlich, ihn mithilfe von einigen Kategorien zu analysieren. Zunächst kann man zwischen der formalen und materialen Gerechtigkeit unterscheiden. In der formalen Gerechtigkeit stehen formale Maßstäbe im Vordergrund. Demgegenüber sucht die materiale Gerechtigkeit nach materialen Maßstäben. Die Unterscheidung von der formalen und materialen Gerechtigkeit ist in der Gerechtigkeitslehre
von Aristoteles zu finden. Die “ausgleichende Gerechtigkeit” von Aristoteles bezieht sich z. B. auf die formale Gerechtigkeit, während die “austeilende Gerechtigkeit” die materiale betrifft.
Danach sind die liberalistische und kommunitaristische Gerechtigkeit zu unterscheiden. Die liberalistische Gerechtigkeit versteht individuelle Freiheit als die Grundlage der Gerechtigkeit. Dagegen bezeichnet die kommunitaristische Gerechtigkeit “Gemeinwohl” als die Grundlage der Gerechtigkeit. Die Unterscheidung von der liberalistischen und kommunitaristischen Gerechtigkeit
ist in dem “Liberalismus-Kommunitarismus Streit” in der anglo-amerikanischen Philosophie sichtbar. Der Liberalismus erkennt an, dass die Freiheit universal sei, und versteht, dass die Gerechtigkeit Maximierung der Freiheit ist. Demgegenüber akzeptiert der Kommunitarismus die Tradition von Aristoteles und Hegel, und lehnt den universellen Gedanken des Liberalismus ab. Nach dem Kommunitarismus ist die Gerechtigkeit relatives Gefüge. Er behauptet, dass die Gerechtigkeit das sei, woüber jede Gemeinschaft autonom entscheidet. Letztendlich kann man zwischen der substantiellen und prozeduralen Gerechtigkeit unterscheiden. Die substantielle Gerechtigkeit stellt den Gerechtigkeitsbegriff als substantiell dar. Die prozedurale Gerechtigkeit
behauptet dagegen, dass der Gerechtigkeitsbegriff in einem bestimmten Prozess konstruiert werde. Die substantielle Gerechtigkeit findet man in der Naturrechtslehre exemplarisch, während die prozedurale Gerechtigkeit in dem “Prozeduralismus” gut sichtbar ist. Z. B. sagt Habermas, dass die Wahrheit od. Gerechtigkeit durch den “rationalen Diskurs” zu finden sei. So hat es bisher verschiedene Gerechtigkeitslehren gegeben. Jedoch ist es noch unklar, was die Gerechtigkeit ist. In diesem Zusammenhang ist der Autor der Meinung, dass die prozedurale Gerechtigkeit überzeugend ist. Für mich ist die Gerechtigkeit ein argumentatives Mittel und kann erst durch den rationalen Diskurs gefunden werden. In der Verfassung spielt der Gerechtigkeitsbegriff seine Rolle wie folgt: zum Ersten als ein Verfassungsprinzip, zum Zweiten als ein Maßstab für den Verfassungsprozess.

목차

Ⅰ. 서론
 Ⅱ. 정의에 대한 개관
  1. 정의의 개념
  2. 구별개념
  3. 정의의 위상과 기능
  4. 법과 정의의 관계
 Ⅲ. 정의의 인정 여부에 관한 논쟁
 Ⅳ. 정의의 유형화
  1. 형식적 정의와 실질적 정의
  2. 자유주의적 정의와 공동체주의적 정의
  3. 실체적 정의와 절차적 정의
  4. 기타의 정의론
 V. 헌법에서 정의가 차지하는 의미
  1. 헌법원리로서 정의
  2. 헌법재판의 기준으로서 정의
 Ⅵ. 글을 맺으며
 Zusammenfassung

키워드

정의 헌법 자연법론 법실증주의 자유주의 공동체주의 절차주의 Gerechtigkeit Verfassung Naturrechtslehre Rechtspositivismus Liberalismus Kommunitarismus Prozeduralismus

저자

  • 양천수 [ Chun-Soo Yang | 영남대학교 법과대학 교수ㆎ법학박사 ]

참고문헌

자료제공 : 네이버학술정보

간행물 정보

발행기관

  • 발행기관명
    유럽헌법학회
  • 설립연도
    2007
  • 분야
    사회과학>법학
  • 소개
    유럽헌법의 탄생과정과 배경 및 운용상황에 관한 전문적인 연구분석하는 학술단체를 설립하는 것을 그 목적으로 한다

간행물

  • 간행물명
    유럽헌법연구 [European Constitution]
  • 간기
    연3회
  • pISSN
    1976-4383
  • 수록기간
    2007~2025
  • 등재여부
    KCI 등재
  • 십진분류
    KDC 362 DDC 342

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