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초기 그리스 서정시에 나타난 인간의 한계 의식과 현실 감각
Das Bewußtsein der conditio humana und der Realitätssinn in der frühgriechischen Lyrik

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  • 발행기관
    국제언어인문학회 바로가기
  • 간행물
    인문언어 바로가기
  • 통권
    제6집 (2004.06)바로가기
  • 페이지
    pp.381-405
  • 저자
    조대호
  • 언어
    한국어(KOR)
  • URL
    https://www.earticle.net/Article/A104977

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원문정보

초록

영어
Elegie und Iambos gehören zu den ältesten Genre der griechischen Lyrik. Erst in diesen Gedichten aus dem 7. Jh. v. Chr. beginnt der Dichter als persönliches Subjekt seine eigenen Erfahrungen auszusprechen, während er im Epos objektiv und leidenschaftslos hinter seinem Stoff zurückblieb. So behauptet man, dass in den Gedichten der beiden Genre “das Erwachen der Persönlichkeit”(B. Snell) erfolge. Doch dieser persönliche Charakter der frühgriechischen Dichtung darf nicht im Sinne der Subjektivität verstanden werden, wie man sie in der modernen Lyrik findet. Dem subjektiven Gefühl, das in den uns tradierten Fragmenten aus der frühgriechischen Dichtung zum Ausdruck kommt, kann man nämlich ein gemeinsames Pathos ablesen, das die Elegiker und Iambographen in der Zeit des politischen Umwandels angesichts der conditio humana empfunden hatten, das Pathos nämlich, das sich wohl unter dem Begriff amechaniē am besten zusammenfassen lässt. In solchen Grenzsituationen, wie Krieg, Unglück, Altern, sprechen sich die Dichter völlig hilflos aus und beklagen sich über die menschliche Unwissenheit über das erhängte Schicksal. Bezeichnend für ihre Begegnung mit der Hilflosigkeit des menschlichen Daseins ist jedoch der Realitätssinn, den sie aus ihren Erfahrungen der conditio humana bzw. amechaniē gewonnen haben: Sie wollen sich weder durch einen heroischen Gedanken über den Nachruhm noch durch einen religiösen Glauben an das Jenseits täuschen lassen. Sie wollen vielmehr hic et nunc einen Weg finden, sich mit der amechaniē abzufinden. Und dabei werden zwei verschiedene Lebenswege eingeschlagen, der Weg des erotischen Hedonismus (Mimnermos und Semonides) und der des “sardonischen" Realismus (Archilochos). Damit weisen uns die frühgriechische Lyrik auf zwei typische Lebensrichtungen hin, die sich später in der griechischen Ethik einbürgern sollen.

목차

1. 초기 그리스 서정시의 두 형태: 엘레게이아와 이암보스
 2. 전쟁과 죽음
 3. 불행과 늙음
 4. 인간의 무지
 5. 현재를 사는 삶의 지혜
 6. 맺음말
 인용문헌
 [Zusammenfassung]

저자

  • 조대호 [ Dae-Ho Cho | 연세대학교(Yonsei University) ]

참고문헌

자료제공 : 네이버학술정보

간행물 정보

발행기관

  • 발행기관명
    국제언어인문학회 [INTERNATIONAL ASSOCIATION FOR HUMANISTIC STUDIES IN LANGUAGE]
  • 설립연도
    2000
  • 분야
    인문학>언어학
  • 소개
    국제언어인문학회는 '언어를 통한 인문학 연구'의 필요성에 동감하는 여러 전공분야 학자들의 뜻을 담고 있습니다. 언어에 초점을 맞추는 것은, 다양한 전공분야의 참여에서 생겨날 수 있는 '이질적 집합'의 상황을 극복하기 위한 장치입니다. 현재로서는 작은 불씨를 지핀 것에 불과합니다. 그러나 이렇게 일구어진 불꽃이 새로운 학풍의 바람결에 커다란 섬광으로 빛나게 될 날이 올 것을 우리는 확신합니다. 우리의 학회와 학술지는 인문학 불변의 가치와 시대적 사명을 인식하는 국내외의 학자들을 향해 활짝 개방되어 있습니다. 특정 전공의 범위를 넘어서서 철학, 문학, 언어학, 종교, 역사, 문화, 예술 등의 시각에서 언어의 본질을 토론할 기회가 될 것입니다.

간행물

  • 간행물명
    인문언어 [LINGUA HUMANITATIS]
  • 간기
    반년간
  • pISSN
    1598-2130
  • 수록기간
    2000~2026
  • 등재여부
    KCI 등재
  • 십진분류
    KDC 705 DDC 405

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