Earticle

현재 위치 Home 검색결과

결과 내 검색

발행연도

-

학문분야

자료유형

간행물

검색결과

검색조건
검색결과 : 9
No
1

계약각론 및 사무관리법의 개정착안점에 관한 소고

최봉경

[NRF 연계] 한국민사법학회 민사법학 Vol.52 2010.12 pp.457-485

...ssion des Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuches bezüglich des einzelnen Vertragsverhältnisses zusammengestellt. Über die Einzelheiten wird auf die betroffenen Stellen im Text verwiesen.[표]§556 Abs. 1 Nr. 1 g.F. nennt nur „eine strafbare Handlung„ als Undankbare Handlung ausser Verweigerung der Unterhaltspflichtserfüllung von Nr. 2. Dies hat die 4. UK zu eng bewertet, so dass sie sich einigt, die Undankbarkeitsgründe zu erweitern, zwar um „Misshandlungen oder sonstige erhebliche Missbehandlungen gegenüber dem Schenker, dessen Ehegatten oder Verwandte in gerader Linie„.[표]Die 4. UK hat auch zum Diskussionsgegenstand gemacht, ob eine allgemeine Vorschrift über Schutzpflicht in KBGB eingefügt werden soll, wenn ja, wo denn. Der allgemeine Teil vom Vertragsrecht kam auch als Alternative in Frage, die UK bleibt jedoch bei der §6552 und auch einig, dass sie keine unabdingbare darstellt.[표]§667 g.F. kennt nur Beseitigung des Mangels und Schadensersatz als Gewährleistungsfolgen, nun will die 4. UK die Gewährleistungspflichten um einen Typus erweitern; Minderung der Vergütung. Denn es hat sich auch aus der Perspektiv der Rechtsvergleichung für beide Teile des Werkvertrages leichter erwiesen. §638 BGB,3.2.9.04 UchidaE fanden Berücksichtigung. Bei UchidaE steht man jedoch vor der Alternative, die die jetzige Form des JBGB aufrechterhalten will. §634 JBGB nähmlich ähnelt dem §667 KBGB. Im Übrigen wird dieser DE dann besonders stark in Erwägung gezogen, wenn das Kaufrecht einen Minderungsanspruch in die Gewährleistungspflichten einfügen würde. Die Rechtsbehelfe von beiden Vertragstypen sollten sich möglichst in Pararell entwickeln wie in BGB.[표]Nach dem geltenden KBGB kann eine Partei den Vertrag aufheben, wenn die Zweckerreichung des Vertrages unmöglich wird, wobei die Nichterfüllung meist wesentlich sein müsste. Nach §668 KBGB kann der Besteller aber ausnahmsweise nicht vom Vertrag zurücktreten, wenn wenn der Vertrag auf den Aufbau eines Gebäudes oder Bauwerks gerichtet ist. Damit will man berücksichtigen, dass Gebäude oder Bauwerk sozialwirtschaftlich kostbares ist. Die 4. UK möchte diesmal etwas anders überlegen und vorschlagen dass Gebäude oder Bauwerk mit schwerem Mangel im Gegenteil höhere Kosten verursachen können. Des weiteren hat das KHG auch mal entschieden, dass der Bestellter in ähnlich gelagertem Fall den Vertrag aufheben könne(KHG 2003. 11. 14,2002da2485(ÖGB 2003ha, S. 2329); es ging um einen Kaufvertrag vom Appartement,für den „Act on the ownership and management of aggregate building„ §9 I gilt,der wiederum auf §667671 KBGB hinweist. Das KHG hat hierbei ausdrücklich verweigert, §668 S. 2 anzuwenden). Dies will die 4. UK nicht ausser Acht lassen[표]Hierbei muss man schon §272 in Rücksicht nehmen, der das Eigentum zur gesamten Hand regelt. §272 heisst dass „zur Verfügung über die Sache oder deren Veränderung die Zustimmung aller Gesamthänder erforderlich ist und jeder Gesamthänder jeoch berechtigt ist, die Erhaltungsmassmahmen allein zu treffen„. Also das KBGB kennt das Gesamthandeigentum und hat, anders als in Japan,Spezialvorschriften(§§271274) dafür. Gesellschaftsvermögen gehört auch zum Gesamthandeigentum, dennoch hat das Gesellschaftvertragsrecht von §272abweichende Regelung getroffen, nämlich Angelegenheiten der Gesellschaft werden durch Beschluss der Mehrheit aller Gesellschafter geordnet. Steht die Geschäftsführung mehreren Gesellschaftern zu, so muss sie durch die Mehrheit der Stimmen entschieden werden. Demgemäss ist, mindest vom Wortsinn aus, nicht herzuleiten, dass zur Verfügung über die Gesellschaftsvermögen oder deren Veränderung die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich ist. Auch das KHG hat sich der Ansicht angeschlossen. KHG 2010.4.29, 2007da18911(ÖGB 2010sang, S. 969)stellte fest dass §706 II d...

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Im folgenden sind aus räumlichen Gründen nur die Entwürfe und ganz kurze Begründung der Reformkommission des Koreanischen Bürgerlichen Gesetzbuches bezüglich des einzelnen Vertragsverhältnisses zusammengestellt. Über die Einzelheiten wird auf die betroffenen Stellen im Text verwiesen.[표]§556 Abs. 1 Nr. 1 g.F. nennt nur „eine strafbare Handlung„ als Undankbare Handlung ausser Verweigerung der Unterhaltspflichtserfüllung von Nr. 2. Dies hat die 4. UK zu eng bewertet, so dass sie sich einigt, die Undankbarkeitsgründe zu erweitern, zwar um „Misshandlungen oder sonstige erhebliche Missbehandlungen gegenüber dem Schenker, dessen Ehegatten oder Verwandte in gerader Linie„.[표]Die 4. UK hat auch zum Diskussionsgegenstand gemacht, ob eine allgemeine Vorschrift über Schutzpflicht in KBGB eingefügt werden soll, wenn ja, wo denn. Der allgemeine Teil vom Vertragsrecht kam auch als Alternative in Frage, die UK bleibt jedoch bei der §6552 und auch einig, dass sie keine unabdingbare darstellt.[표]§667 g.F. kennt nur Beseitigung des Mangels und Schadensersatz als Gewährleistungsfolgen, nun will die 4. UK die Gewährleistungspflichten um einen Typus erweitern; Minderung der Vergütung. Denn es hat sich auch aus der Perspektiv der Rechtsvergleichung für beide Teile des Werkvertrages leichter erwiesen. §638 BGB,3.2.9.04 UchidaE fanden Berücksichtigung. Bei UchidaE steht man jedoch vor der Alternative, die die jetzige Form des JBGB aufrechterhalten will. §634 JBGB nähmlich ähnelt dem §667 KBGB. Im Übrigen wird dieser DE dann besonders stark in Erwägung gezogen, wenn das Kaufrecht einen Minderungsanspruch in die Gewährleistungspflichten einfügen würde. Die Rechtsbehelfe von beiden Vertragstypen sollten sich möglichst in Pararell entwickeln wie in BGB.[표]Nach dem geltenden KBGB kann eine Partei den Vertrag aufheben, wenn die Zweckerreichung des Vertrages unmöglich wird, wobei die Nichterfüllung meist wesentlich sein müsste. Nach §668 KBGB kann der Besteller aber ausnahmsweise nicht vom Vertrag zurücktreten, wenn wenn der Vertrag auf den Aufbau eines Gebäudes oder Bauwerks gerichtet ist. Damit will man berücksichtigen, dass Gebäude oder Bauwerk sozialwirtschaftlich kostbares ist. Die 4. UK möchte diesmal etwas anders überlegen und vorschlagen dass Gebäude oder Bauwerk mit schwerem Mangel im Gegenteil höhere Kosten verursachen können. Des weiteren hat das KHG auch mal entschieden, dass der Bestellter in ähnlich gelagertem Fall den Vertrag aufheben könne(KHG 2003. 11. 14,2002da2485(ÖGB 2003ha, S. 2329); es ging um einen Kaufvertrag vom Appartement,für den „Act on the ownership and management of aggregate building„ §9 I gilt,der wiederum auf §667671 KBGB hinweist. Das KHG hat hierbei ausdrücklich verweigert, §668 S. 2 anzuwenden). Dies will die 4. UK nicht ausser Acht lassen[표]Hierbei muss man schon §272 in Rücksicht nehmen, der das Eigentum zur gesamten Hand regelt. §272 heisst dass „zur Verfügung über die Sache oder deren Veränderung die Zustimmung aller Gesamthänder erforderlich ist und jeder Gesamthänder jeoch berechtigt ist, die Erhaltungsmassmahmen allein zu treffen„. Also das KBGB kennt das Gesamthandeigentum und hat, anders als in Japan,Spezialvorschriften(§§271274) dafür. Gesellschaftsvermögen gehört auch zum Gesamthandeigentum, dennoch hat das Gesellschaftvertragsrecht von §272abweichende Regelung getroffen, nämlich Angelegenheiten der Gesellschaft werden durch Beschluss der Mehrheit aller Gesellschafter geordnet. Steht die Geschäftsführung mehreren Gesellschaftern zu, so muss sie durch die Mehrheit der Stimmen entschieden werden. Demgemäss ist, mindest vom Wortsinn aus, nicht herzuleiten, dass zur Verfügung über die Gesellschaftsvermögen oder deren Veränderung die Zustimmung aller Gesellschafter erforderlich ist. Auch das KHG hat sich der Ansicht angeschlossen. KHG 2010.4.29, 2007da18911(ÖGB 2010sang, S. 969)stellte fest dass §706 II d...

2

귄터 그라스의 『양파껍질을 벗기며』를 둘러싼 논쟁들

장희창

[NRF 연계] 한국괴테학회 괴테연구 Vol.23 2010.12 pp.159-174

...ss <<Beim Hauten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Gunter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverstandnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausfuhrlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phanomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Gestandnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tatig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeubt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenuber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Gestandnisse verlangen konne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht fruher schon ein Gestandnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Gunter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfangliche Profilierung wegen der drohenden militarischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht uber die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschrankt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfalscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lasst sich feststellen, dass das erzahlende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander uber. Das muss unbedingt berucksichtigt werden.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Die Autographie von Gunter Grass <<Beim Hauten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Gunter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverstandnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausfuhrlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phanomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Gestandnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tatig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeubt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenuber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Gestandnisse verlangen konne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht fruher schon ein Gestandnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Gunter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfangliche Profilierung wegen der drohenden militarischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht uber die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschrankt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfalscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lasst sich feststellen, dass das erzahlende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander uber. Das muss unbedingt berucksichtigt werden.

3

외국어 교육인가 방해인가? - 한국 외국어 교육관행을 분석하며

박진길

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.4 2001 pp.373-394

...ss$ der Muttersprache, (c) die 5 Fertigkeitsaufgaben und (d) einige Prinzipien und ihre $Ma{\ss}nahmen$ der Sprachlehr- u. -lernmethode Aus diesen Grundlagen werden die folgenden Ergebnisse be- sonders hervorgebracht werden: (d) Das Hauptziel des Fremdspraehunterrichts soll/muss man darin finden, $zun\"{a}chst$ die >SMQ< zu $erf\"{u}llen$, die etwa 1000 $\"{A}u{\ss}erungen/S\"{a}tzen$ entspricht, um perfekt zu sprechen. (e) Alle Menschen kommen ausnahmslos genetisch mit dem >Spracherwerbsmechanismus< zur Welt, der alles Sprachmaterial grammatisch/systematisch aufnimmt. (f) Aus diesem Grund darf man den $Anf\"{a}nger$ keine Gramma -tik lehren, bis er perfekt sprechen kann, weil er als Mensch schon alles grammatisch lernen kann. (g) Stattdessen lohnt es sich, im Unterricht nur auf jeweilige Fremdsprache zu sprechen, zu schreiben und zu $erkl\"{a}ren$, d.h. den auf jeweilige Sprache $f\"{u}hrenden$ Unterricht intensiv zu hal- ten, was auch beim Mutterspracherwerb immer der Fall ist. (h) Es ist sehr ratsam $f\"{u}r$ uns, die Lehr- u. Lernmethode im Fall des Mutterspracherwerbs als Unterrichtsmodell dynamisch anzuwenden, weil sie uns immer den $100\%$ Erfolg geschenkt hat. (i) Im Alltag braucht man $st\"{a}ndig$ den Ansprecher/die -in (z.B. im Fernseh/ durch Internet) nachzuahmen, und zwar die Sprechweise, die Gestik bzw. Mimik usw. (j) Es soll/muss streng verboten werden, im Fremdsprach- unterricht auf Muttersprache zu sprechen, weil es mit der Fremd -sprachausbildung, d.h. mit der $Erf\"{u}llung$ von >SMQ< gar nicht zu tun hat, sondern eine Art Betrug sein $k\"{o}nnte$, soweit das folgende koreanische Sprichwort noch gilt: Der Apfel $f\"{a}llt$ nicht weit vom Stamm. (k) Ohne Reformierung des konventionellen Fremdsprachunter -richts, $100\%\;Mi{\ss}lingen$ hinnehmen zu $m\"{u}ssen$, kann man nichts weiter machen. Denn er $st\"{o}rt$ uns das auf jeweilige Sprache bezo -gene Denken. Z.B. die sinnlose Grammatik, auf Muttersprache zu sprechen, die unmittelbare $\"{U}bersetzung$ usw. sind dessen $R\"{a}delsf\"{u}hrer.\;Alle\;L\"{a}nder\;besch\"{a}ftigen\;sich\;st\"{a}ndig\;damit,\;ihre\;M\"{o}glichkeit$ in der harten Existenzkonkurrenz durch die Bildungsreform auszu -gleichen. Denn die Ausbildung der Hochtechnologie im 21. Jh. braucht notwendig die $Fremdsprachf\"{a}higkeit$ als ihre Grundlage. Ohne Selbstreformierung $k\"{o}nnten$ wir als Fremdsprachlehrer/-pro -fessoren - auf Koreanisch sprechend - weiter den Fremdsprach -unterricht halten?

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Bis jetzt haben wir $haupts\"{a}chlich$ verschiedene Probleme an Ort und Stelle des Fremdsprachunterrichts analysiert, und zwar: (a) den > Spracherwerbsmechanismus < die >SMQ< und den > auf jeweilige (Fremd)sprache fuhrenden Unterrieht<, die drei Lehr- u. Lernfaktoren des Spraeherwerbs, (b) den Lehr- u. $Lemproze\ss$ der Muttersprache, (c) die 5 Fertigkeitsaufgaben und (d) einige Prinzipien und ihre $Ma{\ss}nahmen$ der Sprachlehr- u. -lernmethode Aus diesen Grundlagen werden die folgenden Ergebnisse be- sonders hervorgebracht werden: (d) Das Hauptziel des Fremdspraehunterrichts soll/muss man darin finden, $zun\"{a}chst$ die >SMQ< zu $erf\"{u}llen$, die etwa 1000 $\"{A}u{\ss}erungen/S\"{a}tzen$ entspricht, um perfekt zu sprechen. (e) Alle Menschen kommen ausnahmslos genetisch mit dem >Spracherwerbsmechanismus< zur Welt, der alles Sprachmaterial grammatisch/systematisch aufnimmt. (f) Aus diesem Grund darf man den $Anf\"{a}nger$ keine Gramma -tik lehren, bis er perfekt sprechen kann, weil er als Mensch schon alles grammatisch lernen kann. (g) Stattdessen lohnt es sich, im Unterricht nur auf jeweilige Fremdsprache zu sprechen, zu schreiben und zu $erkl\"{a}ren$, d.h. den auf jeweilige Sprache $f\"{u}hrenden$ Unterricht intensiv zu hal- ten, was auch beim Mutterspracherwerb immer der Fall ist. (h) Es ist sehr ratsam $f\"{u}r$ uns, die Lehr- u. Lernmethode im Fall des Mutterspracherwerbs als Unterrichtsmodell dynamisch anzuwenden, weil sie uns immer den $100\%$ Erfolg geschenkt hat. (i) Im Alltag braucht man $st\"{a}ndig$ den Ansprecher/die -in (z.B. im Fernseh/ durch Internet) nachzuahmen, und zwar die Sprechweise, die Gestik bzw. Mimik usw. (j) Es soll/muss streng verboten werden, im Fremdsprach- unterricht auf Muttersprache zu sprechen, weil es mit der Fremd -sprachausbildung, d.h. mit der $Erf\"{u}llung$ von >SMQ< gar nicht zu tun hat, sondern eine Art Betrug sein $k\"{o}nnte$, soweit das folgende koreanische Sprichwort noch gilt: Der Apfel $f\"{a}llt$ nicht weit vom Stamm. (k) Ohne Reformierung des konventionellen Fremdsprachunter -richts, $100\%\;Mi{\ss}lingen$ hinnehmen zu $m\"{u}ssen$, kann man nichts weiter machen. Denn er $st\"{o}rt$ uns das auf jeweilige Sprache bezo -gene Denken. Z.B. die sinnlose Grammatik, auf Muttersprache zu sprechen, die unmittelbare $\"{U}bersetzung$ usw. sind dessen $R\"{a}delsf\"{u}hrer.\;Alle\;L\"{a}nder\;besch\"{a}ftigen\;sich\;st\"{a}ndig\;damit,\;ihre\;M\"{o}glichkeit$ in der harten Existenzkonkurrenz durch die Bildungsreform auszu -gleichen. Denn die Ausbildung der Hochtechnologie im 21. Jh. braucht notwendig die $Fremdsprachf\"{a}higkeit$ als ihre Grundlage. Ohne Selbstreformierung $k\"{o}nnten$ wir als Fremdsprachlehrer/-pro -fessoren - auf Koreanisch sprechend - weiter den Fremdsprach -unterricht halten?

4

나치언어의 구조

김종영

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.8 2003 pp.223-245

...ss}t$ sich eine Reihe interessanter Entwicklungen beobachten. In vielen $F\"{a}llen$ tendieren die Attributionen zur idiomatischen Verfestigung. Im Bereich des Adverbs finden $auff\"{a}llige$ Verschiebung statt Adverbien $geh\"{o}ren$ zu den wichtigsten Mitteln, um die Haltung des Sprechers $gegen\"{u}ber$ einem $ge\"{a}u{\ss}erten$ Sachverhalt auf die situativen Bedingungen, insbesondere auf die Haltung und Erwartungen der Adressanten, abzustimmen. Und $auff\"{a}lig$ ist die $H\"{a}ufungwie$ beispie!sweise am von Superlativen auf engern Raum. Durch den inflationaren Gebrauch der superlativischen $Ausdr\"{u}cke$ verlieren im $Bewu{\ss}tsein$ des nationalsozialistischen Redners $allm\"{a}hlich$ ihre $F\"{a}higkeit$, den qualitativen Extremwert eines Sachverhalts zu bezeichnen. Deshalb grief vor allem Hitler schon fruh zu starkeren Mitteln, indem er die Gradative des genannten Typs in den Superlativ setzt. Im Abschnitt vier wird die lexikaIische Struktur der Nazisprache beschrieben. Wahrend des Dritten Reiches war die Entwickiung auf den Wortschatz in lexikalischen Bereichen erheblich, wie beispielsweise am Gebrauch der $Modew\"{o}rter$, die sich auf ideologische, dynamische und $milit\"{a}rische$ Terminologie bezogen sind, am Gebrauch $altert\"{u}mlicher$ $W\"{o}rter$ und am Gebrauch von $Fremdw\"{o}rter$. In der Zeit des Natioalsozialismus bedienten sich die NationaIsoziaIisten neben vieIen $Modew\"{o}Iter$ veralteter $W\"{o}Iter$ zur Kennzeichnung von $\"{A}mtern$ und Einheiten, um dem Regime eine historische $Legitimit\"{a}t$ zu verschaffen. Und sie gebrauchten auch $Fremdw\"{o}rter$ sehr haufig, um ihren Reden einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, die Struktur der Nazisprache zu analysieren. Nazisprache hat die Aufgabe, die Ideologie des Nationalsozialisrnus zu rechtfertigen und zu starken. Um diese Aufgabe zu realisieren, haben sich die Nationalsozialisten viel bemuht Im zweiten Abschnitt wird die Charakteristk dieser Sprache $erw\"{a}hnt$ Hier handelt es sich urn den Hintergrund der Nazisprache und Sprachlenkung im Nationalsozialismus. Im Abschnitt drei wird die syntaktische Struktur der Nazisprache beschrieben. Syntaktisch betrachtet, kann man in der Nazisprache $a\"{u}ffallende$ Struktur feststellen, und zwar eine hohe Frequenz von Adjektiv- Attributen, Adverbiale und Superlative. Bei den Adjektivattributen $la{\ss}t$ sich eine Reihe interessanter Entwicklungen beobachten. In vielen $F\"{a}llen$ tendieren die Attributionen zur idiomatischen Verfestigung. Im Bereich des Adverbs finden $auff\"{a}llige$ Verschiebung statt Adverbien $geh\"{o}ren$ zu den wichtigsten Mitteln, um die Haltung des Sprechers $gegen\"{u}ber$ einem $ge\"{a}u{\ss}erten$ Sachverhalt auf die situativen Bedingungen, insbesondere auf die Haltung und Erwartungen der Adressanten, abzustimmen. Und $auff\"{a}lig$ ist die $H\"{a}ufungwie$ beispie!sweise am von Superlativen auf engern Raum. Durch den inflationaren Gebrauch der superlativischen $Ausdr\"{u}cke$ verlieren im $Bewu{\ss}tsein$ des nationalsozialistischen Redners $allm\"{a}hlich$ ihre $F\"{a}higkeit$, den qualitativen Extremwert eines Sachverhalts zu bezeichnen. Deshalb grief vor allem Hitler schon fruh zu starkeren Mitteln, indem er die Gradative des genannten Typs in den Superlativ setzt. Im Abschnitt vier wird die lexikaIische Struktur der Nazisprache beschrieben. Wahrend des Dritten Reiches war die Entwickiung auf den Wortschatz in lexikalischen Bereichen erheblich, wie beispielsweise am Gebrauch der $Modew\"{o}rter$, die sich auf ideologische, dynamische und $milit\"{a}rische$ Terminologie bezogen sind, am Gebrauch $altert\"{u}mlicher$ $W\"{o}rter$ und am Gebrauch von $Fremdw\"{o}rter$. In der Zeit des Natioalsozialismus bedienten sich die NationaIsoziaIisten neben vieIen $Modew\"{o}Iter$ veralteter $W\"{o}Iter$ zur Kennzeichnung von $\"{A}mtern$ und Einheiten, um dem Regime eine historische $Legitimit\"{a}t$ zu verschaffen. Und sie gebrauchten auch $Fremdw\"{o}rter$ sehr haufig, um ihren Reden einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu geben.

5

미디어폴리스 시대의 텍스트과학 - 미디어와 하이퍼텍스트에 대한 고찰

박여성

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.4 2001 pp.241-266

...schon da. In diesem Zusammenhang sollte die Textwissenschaft nicht nur auf die traditionelle Analyse der Sprachsystemen, sondern eher auf die semiotische Ambiente und ihre erkenntnistheoretische Folgen Aufmerksamkeit lenken. Daher mochte ich hier bisherige Begriffskategorien der traditionellen Textlinguistik wie Zentrum vs. Paripherie, hierarchische Struktur, $Linearit\"{a}t\;\"{u}berwinden:$ Stattdessen $l\"{a}{\ss}t$ sich die Eigenschaft der Hypertexte wie Schreiben und Plagiate, Link und Knote usw. als eine holistische $Verarbeitungs­modalit\"{a}t$ betonen. In diesem $Proze\ss$ spielen nun die medientechnischen Evolutionen $f\"{u}r$ Entwicklung der Medienhandlungs-schernata zwischen den Kommunikationspartner eine entscheidende Rolle. Bei unserer aktuellen Ph\"{a}nomenologie$ geht es nicht um reine Sprache, sondern eher um synkretisches Zeichen: nicht Text, sondern Hypertext steht im Mittelpunkt der Interesse. Allerdings, Hypertext bleibt auch als eine mogliche Alternative, bis eine andere Alternative in Erscheinung tritt.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Die Erscheinung van den elektrischen Schriften und Hypertexte, die $\"{u}ber$ raum-zeitlichen Dimensionen und linearen Charakter der traditionellen Texte $\"{u}berschreiten,\;pr\"{a}gt$ gerade unsere postmoderne bzw. nomadische Gesellschaft. Also der Zeitalter der Mediapolis ist schon da. In diesem Zusammenhang sollte die Textwissenschaft nicht nur auf die traditionelle Analyse der Sprachsystemen, sondern eher auf die semiotische Ambiente und ihre erkenntnistheoretische Folgen Aufmerksamkeit lenken. Daher mochte ich hier bisherige Begriffskategorien der traditionellen Textlinguistik wie Zentrum vs. Paripherie, hierarchische Struktur, $Linearit\"{a}t\;\"{u}berwinden:$ Stattdessen $l\"{a}{\ss}t$ sich die Eigenschaft der Hypertexte wie Schreiben und Plagiate, Link und Knote usw. als eine holistische $Verarbeitungs­modalit\"{a}t$ betonen. In diesem $Proze\ss$ spielen nun die medientechnischen Evolutionen $f\"{u}r$ Entwicklung der Medienhandlungs-schernata zwischen den Kommunikationspartner eine entscheidende Rolle. Bei unserer aktuellen Ph\"{a}nomenologie$ geht es nicht um reine Sprache, sondern eher um synkretisches Zeichen: nicht Text, sondern Hypertext steht im Mittelpunkt der Interesse. Allerdings, Hypertext bleibt auch als eine mogliche Alternative, bis eine andere Alternative in Erscheinung tritt.

6

언어접촉과 차용어(IV) -영어어휘에 미친 독일어의 영향-

김건환

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.4 2001 pp.319-349

...ss eine Rolle gespielt hatten. Durch meine Untersuchung habe ich bemerkt, dass die deutschen $W\"{o}rter$ von der Altenglischen Zeit bis jetzt $st\"{a}ndig\;Einfl\"{u}sse$ auf die englische Sprache $ausge\"{u}bt$ haben: In der Altenglischen Zeit wurde zwar nur ein paar $W\"{o}rter$ aus der christlichen Kirche aus dem Althochdeutschen ins Altenglische entlehnt, aber $allm\"{a}hlich$ wurden die deutschen $W\"{o}rter$ aus vielen verschiedenen Bereichen ins Englische entlehnt, wie z. B. aus dem des Bergbaus, der Seefahrt, der Wissenschaft, der Literatur, der Philosophie, der Musik, des Schulwesens usw. Es ist auch verstandlich, dass $ungef\"{a}hr$ bis zum 16. Jahrhundert die deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen aus geographischen $Gr\"{u}nden$ meistens aus dem $Niederl\"{a}ndischen$ bzw. aus dem Niederdeutschen stammten. Die Zahl der deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen erreicht im 19. Jahrhundert den $h\"{o}chsten$ Stand, weil in dieser Zeit die deutsche Wissenschaft, besonders die Naturwissenschaft, Philosophie, Literatur und Musik weltweit sehr bekannt waren. Die $Lehnw\"{o}rter$ wurden normalerweise zusammen mit kulturellen $Einfl\"{u}ssen$, oder urn eine $L\"{u}cke$ des Wortsystems der heimischen Sprache $auszuf\"{u}llen$, entlehnt. Aber ich habe bei meiner Untersuchung auch bemerkt, dass die kulturellen $Einfl\"{u}sse$ manchmal keinen Einfluss auf die Entlehnung des fremden Wortschatzes $aus\"{u}ben$ und die Entlehnung der $W\"{o}rter$ keinen Zusamenhang mit einer $L\"{u}cke$ im Wortsystem der heimischen Sprache aufweist, d. h. die $W\"{o}rter\;k\"{o}nnen$ auch entlehnt werden, obwohl die entsprechenden $W\"{o}rter$ schon in der heimischen Sprache vorhanden sind. Und manchmal wurden die $ausl\"{a}indische$ Kultur angenommen, ohne ein Wort aus diesem Bereich entlehnt zu haben. Bemerkenswert ist auch, dass die deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen im Vergleich zu den englischen $Lehnw\"{o}rtern$ im Deutschen beziehungsweise den $franz\"{o}sischen\;Lehrw\"{o}]rtern$ im Englischen $zahienma{\ss}ig$ sehr gering sind, weil Deutschland historisch gesehen in Europa eine nicht so $gro{\ss}e$ Rolle gespielt hatte wie England bzw. Frankreich. Aber ich bin sicher, dass in Zukunft mehr deutsche $W\"{o}rter$ als bisher aus verschiedenen Bereichen ins Englische entlehnt werden, weil Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg in der Welt wirtschaftlich sehr viel Bedeutung zukommt und besonders in der $Europ\"{a}ischen$ Union politisch, wirtschaftlich und finanziell eine sehr $gro{\ss}e$ Rolle spielt und weiter spielen wird.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

In meiner Arbeit habe ich versucht zu untersuchen, welche deutschen $W\"{o}rter$ historisch in die englische Sprache entlehnt wurden und welche politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und $milit\"{a}rischen\;Hintergr\"{u}nde$ in der jeweiligen Zeit bei dem Entlehnungsprozess eine Rolle gespielt hatten. Durch meine Untersuchung habe ich bemerkt, dass die deutschen $W\"{o}rter$ von der Altenglischen Zeit bis jetzt $st\"{a}ndig\;Einfl\"{u}sse$ auf die englische Sprache $ausge\"{u}bt$ haben: In der Altenglischen Zeit wurde zwar nur ein paar $W\"{o}rter$ aus der christlichen Kirche aus dem Althochdeutschen ins Altenglische entlehnt, aber $allm\"{a}hlich$ wurden die deutschen $W\"{o}rter$ aus vielen verschiedenen Bereichen ins Englische entlehnt, wie z. B. aus dem des Bergbaus, der Seefahrt, der Wissenschaft, der Literatur, der Philosophie, der Musik, des Schulwesens usw. Es ist auch verstandlich, dass $ungef\"{a}hr$ bis zum 16. Jahrhundert die deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen aus geographischen $Gr\"{u}nden$ meistens aus dem $Niederl\"{a}ndischen$ bzw. aus dem Niederdeutschen stammten. Die Zahl der deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen erreicht im 19. Jahrhundert den $h\"{o}chsten$ Stand, weil in dieser Zeit die deutsche Wissenschaft, besonders die Naturwissenschaft, Philosophie, Literatur und Musik weltweit sehr bekannt waren. Die $Lehnw\"{o}rter$ wurden normalerweise zusammen mit kulturellen $Einfl\"{u}ssen$, oder urn eine $L\"{u}cke$ des Wortsystems der heimischen Sprache $auszuf\"{u}llen$, entlehnt. Aber ich habe bei meiner Untersuchung auch bemerkt, dass die kulturellen $Einfl\"{u}sse$ manchmal keinen Einfluss auf die Entlehnung des fremden Wortschatzes $aus\"{u}ben$ und die Entlehnung der $W\"{o}rter$ keinen Zusamenhang mit einer $L\"{u}cke$ im Wortsystem der heimischen Sprache aufweist, d. h. die $W\"{o}rter\;k\"{o}nnen$ auch entlehnt werden, obwohl die entsprechenden $W\"{o}rter$ schon in der heimischen Sprache vorhanden sind. Und manchmal wurden die $ausl\"{a}indische$ Kultur angenommen, ohne ein Wort aus diesem Bereich entlehnt zu haben. Bemerkenswert ist auch, dass die deutschen $Lehnw\"{o}rter$ im Englischen im Vergleich zu den englischen $Lehnw\"{o}rtern$ im Deutschen beziehungsweise den $franz\"{o}sischen\;Lehrw\"{o}]rtern$ im Englischen $zahienma{\ss}ig$ sehr gering sind, weil Deutschland historisch gesehen in Europa eine nicht so $gro{\ss}e$ Rolle gespielt hatte wie England bzw. Frankreich. Aber ich bin sicher, dass in Zukunft mehr deutsche $W\"{o}rter$ als bisher aus verschiedenen Bereichen ins Englische entlehnt werden, weil Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg in der Welt wirtschaftlich sehr viel Bedeutung zukommt und besonders in der $Europ\"{a}ischen$ Union politisch, wirtschaftlich und finanziell eine sehr $gro{\ss}e$ Rolle spielt und weiter spielen wird.

7

화행 유형의 하위분류 가능성과 그 문제점

강창우

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.9 2004 pp.195-215

...ssifikation des Sprechakttyps untersucht. Zur Klassifikation von Sprechakten hat Searle (1969) $zw\"{o}lf$ Kriterien vorgeschlagen, und mit den folgenden drei Kriterien hat er funf Sprechaktklassen herausgearbeitet: $illokution\"{a}rer$ Zweck, Entsprechungsrichtung und psychologischer Zustand. Bei der Unterklassifikation dieser $f\"{u}nf$ Sprechaktklassen $k\"{o}nnen$ aber die von Searle vorgeschlagenen Klassifikationskriterien kaum gebraucht werden, so dass zur Unterklassifikation jeder Sprechaktklasse neue Kriterien $eingef\"{u}hrt$ werden mussten. Dabei stellt sich die Frage, was als Unterklassifikationskriterien dienen und wie ausdifferenziert eine Spreckaktklasse bzw. ein Sprechakttyp unterklassifiziert werden kann. Im 1. Kapitel werden neben den Klassifikationskriterien von Searle die Kriterien, die in den bisherigen Unterklassifikationen der Sprechaktklassen verwendet wurden, kritisch betrachtet. Im 2. Kapitel wird auf die Frage der Ausdifferenzierungsgrenze $n\"{a}her$ eingegangen, wobei diskutiert wird, ob die Unterklassifikation der Fragehandlung von Hindelang (1981) und die des Insistierens von Franke (1990) genugend ausdifferenziert sind oder es noch $M\"{o}glichkeiten$ besteht, sie noch weiter auszudifferenzieren. Die Frage nach der Ausdifferenzierungsgrenze ist mit der Frage gleichzusetzen, inwieweit eine Sprechhandlung ohne Verlust ihres Handlungscharakters in Untertypen zerlegt werden kann. Um diese Frage zu beantworten, wird der Begriff 'Basishandlung' $eingef\"{u}hrt$, den von Wright (1974) im Rahmen seiner Theorie der Kausalitat entwickelt hat. In Analogie zu diesem Begriff wird der Begriff 'Basis-Sprechhandlung' vorgeschlagen und wie folgt definiert: 1. Obere Grenze: Eine Basis-Sprechhandlung ist die Sprechhandlung, die nicht durch den Vollzug der anderen Sprechhandlungen ausgefuhrt werden kann. 2. Untere Grenze: Durch eine $\"{A}u{\ss}erung$ bzw. einen Teil der $\"{A}{\ss}erung$ kann nur dann eine Basis-Sprechhandlung vollzogen werden, wenn sieler eine $\"{A}nderung$ des Wissens oder der Handlung des $H\"{o}rers$ $herbeif\"{u}hrt$. Diese These wird anhand der Beispiele $\"{u}berpr\"{u}ft$, deren kommunikative $Selbst\"{a}ndigkeit$ schon durch andere Studien $best\"{a}tigt$ wurde. Als weiteres Kriterium zur Entscheidung $\"{u}ber$ die $M\"{o}glichkeit$ der Unterklassifikation wird im 4. Kapitel der Begriff 'kommunikativer Zweck' $eingef\"{u}hrt$ und $dar\"{u}ber$ diskutiert, wie der kommunikative Zweck der Untertypen einer Sprechaktklasse bzw. eines Sprechakttyps definiert und beschrieben werden kann. Dabei wird festgestellt, dass er durch die Spezifizierung des kommunikativen Zwecks der Sprechaktklasse bzw. des Sprechakttyps, zu der/zu dem die Untertypen $geh\"{o}ren$, definiert und beschrieben werden kann, wobei die semantischen, die kontextuellen und die sitiativen Aspekte $mitbe\"{u}cksichtigt$ werden sollen.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

In der vorliegenden Arbeit wird die $M\"{o}glichkeit$ der Unterklassifikation des Sprechakttyps untersucht. Zur Klassifikation von Sprechakten hat Searle (1969) $zw\"{o}lf$ Kriterien vorgeschlagen, und mit den folgenden drei Kriterien hat er funf Sprechaktklassen herausgearbeitet: $illokution\"{a}rer$ Zweck, Entsprechungsrichtung und psychologischer Zustand. Bei der Unterklassifikation dieser $f\"{u}nf$ Sprechaktklassen $k\"{o}nnen$ aber die von Searle vorgeschlagenen Klassifikationskriterien kaum gebraucht werden, so dass zur Unterklassifikation jeder Sprechaktklasse neue Kriterien $eingef\"{u}hrt$ werden mussten. Dabei stellt sich die Frage, was als Unterklassifikationskriterien dienen und wie ausdifferenziert eine Spreckaktklasse bzw. ein Sprechakttyp unterklassifiziert werden kann. Im 1. Kapitel werden neben den Klassifikationskriterien von Searle die Kriterien, die in den bisherigen Unterklassifikationen der Sprechaktklassen verwendet wurden, kritisch betrachtet. Im 2. Kapitel wird auf die Frage der Ausdifferenzierungsgrenze $n\"{a}her$ eingegangen, wobei diskutiert wird, ob die Unterklassifikation der Fragehandlung von Hindelang (1981) und die des Insistierens von Franke (1990) genugend ausdifferenziert sind oder es noch $M\"{o}glichkeiten$ besteht, sie noch weiter auszudifferenzieren. Die Frage nach der Ausdifferenzierungsgrenze ist mit der Frage gleichzusetzen, inwieweit eine Sprechhandlung ohne Verlust ihres Handlungscharakters in Untertypen zerlegt werden kann. Um diese Frage zu beantworten, wird der Begriff 'Basishandlung' $eingef\"{u}hrt$, den von Wright (1974) im Rahmen seiner Theorie der Kausalitat entwickelt hat. In Analogie zu diesem Begriff wird der Begriff 'Basis-Sprechhandlung' vorgeschlagen und wie folgt definiert: 1. Obere Grenze: Eine Basis-Sprechhandlung ist die Sprechhandlung, die nicht durch den Vollzug der anderen Sprechhandlungen ausgefuhrt werden kann. 2. Untere Grenze: Durch eine $\"{A}u{\ss}erung$ bzw. einen Teil der $\"{A}{\ss}erung$ kann nur dann eine Basis-Sprechhandlung vollzogen werden, wenn sieler eine $\"{A}nderung$ des Wissens oder der Handlung des $H\"{o}rers$ $herbeif\"{u}hrt$. Diese These wird anhand der Beispiele $\"{u}berpr\"{u}ft$, deren kommunikative $Selbst\"{a}ndigkeit$ schon durch andere Studien $best\"{a}tigt$ wurde. Als weiteres Kriterium zur Entscheidung $\"{u}ber$ die $M\"{o}glichkeit$ der Unterklassifikation wird im 4. Kapitel der Begriff 'kommunikativer Zweck' $eingef\"{u}hrt$ und $dar\"{u}ber$ diskutiert, wie der kommunikative Zweck der Untertypen einer Sprechaktklasse bzw. eines Sprechakttyps definiert und beschrieben werden kann. Dabei wird festgestellt, dass er durch die Spezifizierung des kommunikativen Zwecks der Sprechaktklasse bzw. des Sprechakttyps, zu der/zu dem die Untertypen $geh\"{o}ren$, definiert und beschrieben werden kann, wobei die semantischen, die kontextuellen und die sitiativen Aspekte $mitbe\"{u}cksichtigt$ werden sollen.

8

독일어 수동형 형태의 생성과정과 그 통시적 변화과정

김재명

[Kisti 연계] 한국독어학회 독어학 Vol.6 2002 pp.123-154

...ssivs mit dem $R\"{u}ckblick$ auf das Genuanische. Dabei steht es vorrangig im Zusammenhang mit der Grammatikalisierung der $Verbalf\"{u}gungen$ 'werden + PP' und 'sein + PP'. Und im heutigen deutschen Passivsystem ist zwar die $F\"{u}gung$ 'werden + PP' unmarkiert, aber im Genuanischen $\"{u}berwiegt\;die\;F\"{u}gung$ 'sein + PP'. Das Partizip der Kombination 'werden/sein + PP' wird im Gotischen $ausschlie{\ss}lich$ und im Althochdeutschen noch stellenweise flektiert. Hieraus darf geschlossen werden, dass im $Fr\"{u}hdeutschen$ das Verb finita und das Partizip als relativ $unabh\"{a}ngige$ Glieder einander $gegen\"{u}ber$ stehen und in einer Konstruktion verkettet werden, die einfach den Status der neuhochdeutschen periphrastischen Konstruktion aufweist. Die aspektuelle Bedeutung der $Passivf\"{u}gungen\;l\"{a}sst$ sich da als $bin\"{a}re$ Opposition von kategoriellen Merkmalen 'mutativ' (= Zustandswechel) und 'statal' (= Zustand), verteilt auf die F\"{u}gungen$ 'werden + PP' und 'sein + pp', beschreiben. Diese Merkmale kommt jeweils aus dem inchoativen bzw. durativen Verbalaspekt der Verba 'werden' bzw. 'sein' heraus. Diese Opposition unterscheidet sich von der neuhochdeutschen $Gegen\"{u}berstellung$ vom Vorgangspassiv und Zustandspassiv. Die Eigenbedeutung der Verben 'werden' und 'sein' $l\"{o}st$ sich nun, insbesondere im $Sp\"{a}talthochdeutschen$ in der Semantik der ganzen $F\"{u}gungen$ weitgehend auf, was seinerseits den Verlust der aspektualen Markiertheit der Passiv-Periphrasen mit den Verben finiten verursacht und ihre Entwicklung in Richtung auf die Paradigmatisierung der beiden $F\"{u}gungen\;erm\"{o}glicht$. Die weiter Entwicklung von $Passivf\"{u}gungen$ zeichnet sich durch eine zunehmende Expansion der $F\"{u}gung$ 'werden+PP' in die ursprungliche aspektuale $Sph\"{a}re$ der sein-Konstruktion aus. Dieser Prozess, der zur Auxilialisierung des Verbums finitum $f\"{u}hrt$, setzt schon im $Sp\"{a}talthochdeutschen$ ein und gelangt im Mittelhochdeutschen zur vollen $Auspr\"{a}gung$. Die Konkurrenz der beiden Passivkonstruktionen $f\"{u}hrt$ nun zur $allm\"{a}hlichen$ Verengung des aspektualen Bereichs der $F\"{u}gung$ '.sein+PP', $f\"{u}r$ die nun nur das Resultivum $\"{u}brig$ bleibt.

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Untersuchung der Dynamik im System des deutschen Passivs mit dem $R\"{u}ckblick$ auf das Genuanische. Dabei steht es vorrangig im Zusammenhang mit der Grammatikalisierung der $Verbalf\"{u}gungen$ 'werden + PP' und 'sein + PP'. Und im heutigen deutschen Passivsystem ist zwar die $F\"{u}gung$ 'werden + PP' unmarkiert, aber im Genuanischen $\"{u}berwiegt\;die\;F\"{u}gung$ 'sein + PP'. Das Partizip der Kombination 'werden/sein + PP' wird im Gotischen $ausschlie{\ss}lich$ und im Althochdeutschen noch stellenweise flektiert. Hieraus darf geschlossen werden, dass im $Fr\"{u}hdeutschen$ das Verb finita und das Partizip als relativ $unabh\"{a}ngige$ Glieder einander $gegen\"{u}ber$ stehen und in einer Konstruktion verkettet werden, die einfach den Status der neuhochdeutschen periphrastischen Konstruktion aufweist. Die aspektuelle Bedeutung der $Passivf\"{u}gungen\;l\"{a}sst$ sich da als $bin\"{a}re$ Opposition von kategoriellen Merkmalen 'mutativ' (= Zustandswechel) und 'statal' (= Zustand), verteilt auf die F\"{u}gungen$ 'werden + PP' und 'sein + pp', beschreiben. Diese Merkmale kommt jeweils aus dem inchoativen bzw. durativen Verbalaspekt der Verba 'werden' bzw. 'sein' heraus. Diese Opposition unterscheidet sich von der neuhochdeutschen $Gegen\"{u}berstellung$ vom Vorgangspassiv und Zustandspassiv. Die Eigenbedeutung der Verben 'werden' und 'sein' $l\"{o}st$ sich nun, insbesondere im $Sp\"{a}talthochdeutschen$ in der Semantik der ganzen $F\"{u}gungen$ weitgehend auf, was seinerseits den Verlust der aspektualen Markiertheit der Passiv-Periphrasen mit den Verben finiten verursacht und ihre Entwicklung in Richtung auf die Paradigmatisierung der beiden $F\"{u}gungen\;erm\"{o}glicht$. Die weiter Entwicklung von $Passivf\"{u}gungen$ zeichnet sich durch eine zunehmende Expansion der $F\"{u}gung$ 'werden+PP' in die ursprungliche aspektuale $Sph\"{a}re$ der sein-Konstruktion aus. Dieser Prozess, der zur Auxilialisierung des Verbums finitum $f\"{u}hrt$, setzt schon im $Sp\"{a}talthochdeutschen$ ein und gelangt im Mittelhochdeutschen zur vollen $Auspr\"{a}gung$. Die Konkurrenz der beiden Passivkonstruktionen $f\"{u}hrt$ nun zur $allm\"{a}hlichen$ Verengung des aspektualen Bereichs der $F\"{u}gung$ '.sein+PP', $f\"{u}r$ die nun nur das Resultivum $\"{u}brig$ bleibt.

9

아우슈비츠의 기억과 재현의 문제 - 생존자들의 증언을 중심으로

임홍배

[NRF 연계] 한국독일현대문학회 독일현대문학 Vol.31 2008.11 pp.203-227

...ssen. Die meisten Uber- lebenden leiden an den grausamen Erlebnissen der Lagerzeit und versuchen vergeblich, sich von dem Trauma loszureißen. Auch die Zeugnisse der wenigen Uberlebenden werden durch die besonderen Uberlebensbedingungen jedes einzelnen verschiedentlich nuanciert, wodurch die Vermutung naheliegt, dass die Darstellung von Auschwitz keine Wiedergabe, sondern nur Konstruktion sei. Laut Agamben lassen sich Aporien von Auschwitz der Aporie historischer Erkenntnis selbst zuordnen: Nicht-Koinzidenz von Fakten und Wahrheit, von Konstatieren und Verstehen. Die Muselmanner, die auch ‘wandelnde Leichnahme’ oder ‘lebendige Tote’ genannt wurden, gehoren zu den extremen Grenzfallen, deren Zustand weder von ihnen selbst noch von anderen bezeugt werden kann, weil sie vor dem korperlichen Tod schon dem Tode anheim- gefallen waren und ihr Nichtmenschen-Zustand dem menschlichen Augen undurchdringlich blieb. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind die Muselmanner nach Primo Levi die eigentlichen Zeugen von Auschwitz. Bettelheim hat den pathologischen Zustand der Muselmanner mit dem kindlischen Autismus verglichen, das ist aber nur eine Analogie, die das Unvergleichbare vergleicht. Selbst denjenigen, die einmal Muselmanner waren, gelingt es nicht, ihre einstige Erfahrungen vollstandig wiederzugeben. Als eine authentische Darstellbarkeit des Undarstellbaren gilt es, “eine unvordenkliche Relation zwischen dem Sagbaren und dem Unsagbaren”(Agamben) auszudrucken. Bekanntlich wurde der Massenmord funktionell und arbeitsteilig organisiert. Wegen solcher “Abstraktion der Vernichtung”(D. Diner) bleibt der Taterbereich verschlossen, und die meisten Verbrecher gaben vor, dass sie nur burokratisch eingebundene Befehlsempfanger gewesen seien. Daraus ergibt sich die “Banalitat des Bosen”(H. Arendt), vor der jede Erklarung versagt. Aber das Vernichtungssystem konnte nur um so totaler funktionieren, als das massen- hafte Verbrechen quasi ordnungsgemaß vollgezogen wurde. Das Lager war genau der Ort, wo der Ausnahmezustand zur Regel wurde. Die Mordszenen in der Gaskammer gehoren auch zum toten Winkel des Berichtes, weil die unmittelbaren Vollstrecker des Mordes unter den Haftlingen ausgewahlt und regelmaßig ausgetauscht wurden. Die Notizen eines unbekannten Autors, der einmal im Sonderkommando tatig war, berichten von einigen stolzen Opfern, die selbstbewußt und heldenhaft ‘die ewige Seelenkraft des Judentums’ bestatigten. Aber eine solche seltene Ausnahme laßt sich nicht mit dem sinnlosen Tode unzahliger Opfer zur Deckung bringen. Einen Bericht desselben Autors, in dem Kinder-Opfer auf ahnliche Weise beschrieben werden, kann man als eine Projektion seines Schuldgefuhls deuten. Aber die Wunsch- vorstellung, die den sinnlosen Opfertod als Martyerertod prasentiert, kann dem zionistischen Geschichtsnarrativ das Wort reden. wonach der Holocaust in der Schicksalsgeschichte der Diasphora der Juden notwendig gewesen sei. Die Uberlebenden leiden an Scham- bzw. Schuldgefuhlen, wahrend die Tater dagegen immun sind. Das Zeugnis von Ruth Elias zeigt, wie tiefgreifend das Schuldgefuhl der Uberlebenden ist. Ihr Bekenntnis, dass sie als Versuchsperson eines SS-Arztes ihr eigenes Kind toten musste, um sich zu retten, zeugt vom unergrundlichen Abgrund im Innern einer Uberlebenden, vor dem jede Ethik scheitern muss. Alexander Kluges kurze Erzahlung Ein Liebesversuch beschreibt eine Greuelszene im Lager scheinbar durch das Auge des Taters, der uber seinen ‘Versuch’ Fragen stellt und Antworten gibt. Diese provokante Erzahlweise impliziert eine radikale Kritik an der Legitimitat jedes Geschichtsnarrativs von Auschwitz, das auch durch den Gesichtspunkt der Tater manipuliert und ‘geschliffen’ werden kann. Auschwitz als Zivilisationsbruch der Moderne verbietet jede rationale...

※ 협약을 통해 무료로 제공되는 자료로, 원문이용 방식은 연계기관의 정책을 따르고 있습니다.

원문보기

Das Beschreiben der Auschwitz-Erinnerungen stoßt immer auf die Schwierigkeit, das Undarstellbare darstellen zu mussen. Die meisten Uber- lebenden leiden an den grausamen Erlebnissen der Lagerzeit und versuchen vergeblich, sich von dem Trauma loszureißen. Auch die Zeugnisse der wenigen Uberlebenden werden durch die besonderen Uberlebensbedingungen jedes einzelnen verschiedentlich nuanciert, wodurch die Vermutung naheliegt, dass die Darstellung von Auschwitz keine Wiedergabe, sondern nur Konstruktion sei. Laut Agamben lassen sich Aporien von Auschwitz der Aporie historischer Erkenntnis selbst zuordnen: Nicht-Koinzidenz von Fakten und Wahrheit, von Konstatieren und Verstehen. Die Muselmanner, die auch ‘wandelnde Leichnahme’ oder ‘lebendige Tote’ genannt wurden, gehoren zu den extremen Grenzfallen, deren Zustand weder von ihnen selbst noch von anderen bezeugt werden kann, weil sie vor dem korperlichen Tod schon dem Tode anheim- gefallen waren und ihr Nichtmenschen-Zustand dem menschlichen Augen undurchdringlich blieb. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind die Muselmanner nach Primo Levi die eigentlichen Zeugen von Auschwitz. Bettelheim hat den pathologischen Zustand der Muselmanner mit dem kindlischen Autismus verglichen, das ist aber nur eine Analogie, die das Unvergleichbare vergleicht. Selbst denjenigen, die einmal Muselmanner waren, gelingt es nicht, ihre einstige Erfahrungen vollstandig wiederzugeben. Als eine authentische Darstellbarkeit des Undarstellbaren gilt es, “eine unvordenkliche Relation zwischen dem Sagbaren und dem Unsagbaren”(Agamben) auszudrucken. Bekanntlich wurde der Massenmord funktionell und arbeitsteilig organisiert. Wegen solcher “Abstraktion der Vernichtung”(D. Diner) bleibt der Taterbereich verschlossen, und die meisten Verbrecher gaben vor, dass sie nur burokratisch eingebundene Befehlsempfanger gewesen seien. Daraus ergibt sich die “Banalitat des Bosen”(H. Arendt), vor der jede Erklarung versagt. Aber das Vernichtungssystem konnte nur um so totaler funktionieren, als das massen- hafte Verbrechen quasi ordnungsgemaß vollgezogen wurde. Das Lager war genau der Ort, wo der Ausnahmezustand zur Regel wurde. Die Mordszenen in der Gaskammer gehoren auch zum toten Winkel des Berichtes, weil die unmittelbaren Vollstrecker des Mordes unter den Haftlingen ausgewahlt und regelmaßig ausgetauscht wurden. Die Notizen eines unbekannten Autors, der einmal im Sonderkommando tatig war, berichten von einigen stolzen Opfern, die selbstbewußt und heldenhaft ‘die ewige Seelenkraft des Judentums’ bestatigten. Aber eine solche seltene Ausnahme laßt sich nicht mit dem sinnlosen Tode unzahliger Opfer zur Deckung bringen. Einen Bericht desselben Autors, in dem Kinder-Opfer auf ahnliche Weise beschrieben werden, kann man als eine Projektion seines Schuldgefuhls deuten. Aber die Wunsch- vorstellung, die den sinnlosen Opfertod als Martyerertod prasentiert, kann dem zionistischen Geschichtsnarrativ das Wort reden. wonach der Holocaust in der Schicksalsgeschichte der Diasphora der Juden notwendig gewesen sei. Die Uberlebenden leiden an Scham- bzw. Schuldgefuhlen, wahrend die Tater dagegen immun sind. Das Zeugnis von Ruth Elias zeigt, wie tiefgreifend das Schuldgefuhl der Uberlebenden ist. Ihr Bekenntnis, dass sie als Versuchsperson eines SS-Arztes ihr eigenes Kind toten musste, um sich zu retten, zeugt vom unergrundlichen Abgrund im Innern einer Uberlebenden, vor dem jede Ethik scheitern muss. Alexander Kluges kurze Erzahlung Ein Liebesversuch beschreibt eine Greuelszene im Lager scheinbar durch das Auge des Taters, der uber seinen ‘Versuch’ Fragen stellt und Antworten gibt. Diese provokante Erzahlweise impliziert eine radikale Kritik an der Legitimitat jedes Geschichtsnarrativs von Auschwitz, das auch durch den Gesichtspunkt der Tater manipuliert und ‘geschliffen’ werden kann. Auschwitz als Zivilisationsbruch der Moderne verbietet jede rationale...

 
페이지 저장