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[NRF 연계] 한국독일현대문학회 독일현대문학 Vol.41 2013.11 pp.227-246
...ss die Lust als irrationale Große keiner ernsthaften Forschung entspricht. Die Literaturforschung der schulischen Lehrer insgesamt versucht immer wieder, die Inhalte und poetischen verfahrensweisen von Texten zu untersuchen. Die Asthetik des deutschen Idealismus und der Freudschen Psychoanalyse haben auf diese Katastrophe nicht weniger Einfl?u?ss genommen. Kant erklart gleich zu Beginn seiner Schrift die Lust zur Basis aller asthetischen Urteilskraft, die eigentlich von der intelligiblen Welt vermeint. Allerdings hat Kants Lust-Begriff eine andere Bedeutung als der mit Sexualitat gebundene Begriff Freuds. Aber der Trieb-Theorie der Freudschen Lust fehlen auch wie der Lteraturwissenschaft von heute die lebendigen Menschen, die die Texte lesen oder schreiben, und die keine Aussagen uber die Lust an Literatur machen konnen. Es gibt keine Lust ohne Lebendige, denen das Objekt gefiele. In dieser Studie versuche ich die Phanomene der Lust beim literarischen Lesen zu untersuchen, da die literarische Hedonistik nicht danach fragt, was literarische Texte bedeuten und wie man ihre Bedeutung auf intelligible Weise hervorbringt, sondern untersucht, was sie Lustrepetoire bereitstellen. Aber da Texte selbst kein Lustempfinden haben, sondern nur Menschen, soll sich die Leseerziehung bzw. Literaturwissenschaft mit Texten und Menschen befassen. Ich fuhre daher als Beispiel fur erotische Lust eine Szene aus Goethes Faust an: Liebesszene mit Margarete. Wahrend wir diese Passage lesen, staunen wir, dass wir gleichzeitig zwei Distanzen einnehmen und eine dritte ausschließen: wir sehen das unmittelbare Handeln von Margarete in der Szene, und nehmen zugleich mit der Ferne des Geruchts vorlieb, keinesfalls machen wir einen Versuch, das Ungeheuer der Legende als wirkliches anzunehmen. Das Lesen und die Lekture bestimmt sich nicht nach der intelligiblen Erklarung der Welt, sondern nach der Lustempfindung, und nach dem Vergnugen. Ohne Lust ware die Motivation zum Lesen weniger stark entwickelt. Es scheint gleichsam eine Liste der Leseerziehung zu sein, uberlebensnotwendige Intelligenzen und Aktivitaten durch schamhafte Lustpramien oder interessenlose Spiele zu motivieren, weil das Motiv, uberleben zu wollen, nicht allein aus Nutzlichkeiten der Lebenspraxis, sondern aus dem Flow-Erlebnis mit Lust- und Unlustempfindung kommt.
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Das Lesen der Literatur sucht nicht nur nach dem Gluck der Erkenntnis, und somit nach der moralischen Erbauung, sondern vielmehr nach emotionaler Lust, wie Vergnugen, Wohlgefuhl erotischem Genuß etc. Aber aus guten Grunden zeigt sich die Leseerziehung noch von der Lust noch wenig beruhrt, um so mehr von der intelligiblen Interpretation. Man hat sogar die Lust am Lesen schamhaft verschwiegen oder den Lesern systematisch ausgetrieben. Ich denke, einer der Grunde liegt darin, dass die Lust als irrationale Große keiner ernsthaften Forschung entspricht. Die Literaturforschung der schulischen Lehrer insgesamt versucht immer wieder, die Inhalte und poetischen verfahrensweisen von Texten zu untersuchen. Die Asthetik des deutschen Idealismus und der Freudschen Psychoanalyse haben auf diese Katastrophe nicht weniger Einfl?u?ss genommen. Kant erklart gleich zu Beginn seiner Schrift die Lust zur Basis aller asthetischen Urteilskraft, die eigentlich von der intelligiblen Welt vermeint. Allerdings hat Kants Lust-Begriff eine andere Bedeutung als der mit Sexualitat gebundene Begriff Freuds. Aber der Trieb-Theorie der Freudschen Lust fehlen auch wie der Lteraturwissenschaft von heute die lebendigen Menschen, die die Texte lesen oder schreiben, und die keine Aussagen uber die Lust an Literatur machen konnen. Es gibt keine Lust ohne Lebendige, denen das Objekt gefiele. In dieser Studie versuche ich die Phanomene der Lust beim literarischen Lesen zu untersuchen, da die literarische Hedonistik nicht danach fragt, was literarische Texte bedeuten und wie man ihre Bedeutung auf intelligible Weise hervorbringt, sondern untersucht, was sie Lustrepetoire bereitstellen. Aber da Texte selbst kein Lustempfinden haben, sondern nur Menschen, soll sich die Leseerziehung bzw. Literaturwissenschaft mit Texten und Menschen befassen. Ich fuhre daher als Beispiel fur erotische Lust eine Szene aus Goethes Faust an: Liebesszene mit Margarete. Wahrend wir diese Passage lesen, staunen wir, dass wir gleichzeitig zwei Distanzen einnehmen und eine dritte ausschließen: wir sehen das unmittelbare Handeln von Margarete in der Szene, und nehmen zugleich mit der Ferne des Geruchts vorlieb, keinesfalls machen wir einen Versuch, das Ungeheuer der Legende als wirkliches anzunehmen. Das Lesen und die Lekture bestimmt sich nicht nach der intelligiblen Erklarung der Welt, sondern nach der Lustempfindung, und nach dem Vergnugen. Ohne Lust ware die Motivation zum Lesen weniger stark entwickelt. Es scheint gleichsam eine Liste der Leseerziehung zu sein, uberlebensnotwendige Intelligenzen und Aktivitaten durch schamhafte Lustpramien oder interessenlose Spiele zu motivieren, weil das Motiv, uberleben zu wollen, nicht allein aus Nutzlichkeiten der Lebenspraxis, sondern aus dem Flow-Erlebnis mit Lust- und Unlustempfindung kommt.
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