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귄터 그라스의 『양파껍질을 벗기며』를 둘러싼 논쟁들

장희창

[NRF 연계] 한국괴테학회 괴테연구 Vol.23 2010.12 pp.159-174

...ss <<Beim Hauten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Gunter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverstandnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausfuhrlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phanomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Gestandnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tatig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeubt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenuber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Gestandnisse verlangen konne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht fruher schon ein Gestandnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Gunter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfangliche Profilierung wegen der drohenden militarischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht uber die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschrankt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfalscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lasst sich feststellen, dass das erzahlende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander uber. Das muss unbedingt berucksichtigt werden.

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Die Autographie von Gunter Grass <<Beim Hauten der Zwiebel>> hat schon vor dem Erscheinen einen grossen sozialen Wirbel verursacht. Vor allem ging es um die Waffen-SS-Mitgliedschaft von Gunter Grass. Hinter den heissen Auseinandersetzungen stecken aber meiner Meinung nach einige Missverstandnisse. In der vorliegenden Arbeit will ich ausfuhrlicher auf solche Probleme besonders im Hinblick auf die Sensationssucht der Medien eingehen. Der Wirbel kann als ein Medienskandal angesehen werden oder als ein Phanomen von Masse interpretiert werden. Zum Beispiel suggerierte die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> mit dem negativen Titel 'Das Gestandnis' den vorbestimmten Schluss, dass Grass freiwillig bei der Waffen-SS tatig war. Und das hat auf die nachfolgenden Auseinandersetzungen grossen Einfluss ausgeubt. Aber Grass betonte, er habe aber der <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> gegenuber nichts gestanden, Zudem sei die <<Frankfurter Allgemeine Zeitung>> keine Institution, die von einem Menschen Gestandnisse verlangen konne. Der Historiker Hans Mommsen sagt, es sei absurd, Grass vorzuwerfen, dass er nicht fruher schon ein Gestandnis abgelegt habe. Anfangs verstand sich die Waffen-SS als eine auf Freiwilligkeit und strenge Vorwahl beruhende Eliteeinheit. Doch als der junge Gunter Grass gegen Kriegsende zur Division kam, konnte die anfangliche Profilierung wegen der drohenden militarischen Niederlage nicht mehr durchgehalten werden. Und der temporale Rahmen des Werkes reicht uber die Zeit zwischen Kriegsbeginn 1939 und dem Erscheinen seines Werkes ‘Die Blechtrommel' im Jahre 1959. Aber das strittige Detail entstammt aus den letzten Monaten des Krieges. So war das biografische Detail aus dem Interview zu radikal isoliert und auf Moralfragen eingeschrankt worden. Folglich ist das Gesamtbild des Werkes verfalscht worden. Noch ein Problem. Man kann den Text zum einen als hitorisches Zeugnis und zum anderen als literarisches Kunstwerk lesen. Aber fast alle Kritiker haben das ausser acht gelassen und haben sich nur auf ersteres konzentriert. Ich meine, Grass ist in seinem neuen Buch nicht nur an dem historischen Kontext der Nazizeit interessiert, sondern an der Tradition seiner literarischen Darstellungweise. Es lasst sich feststellen, dass das erzahlende Ich nicht daran interessiert ist, historische Ereignisse sachlich zu beschreiben. Im Vordergrund steht vielmehr die literarische Umsetzung autographischen Schreibens in Fiktion. In diesem Buch also gehen Wirklichkeit und Fiktion nahtlos ineinander uber. Das muss unbedingt berucksichtigt werden.

 
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