Die Entstehung von WTO und der OECD-Beitritt Koreas fordern die koreanische Wirtschaft einen Paradigma-Wechsel an. Um ein neues Paradigma fuer koreanische Volkswirtschaft im besonderen Sinne von Wirtschaftsordnung zu bilden, untersucht diese Arbeit das deutsche Modell, das durch "Soziale Marktwirtschaft" charakterisiert wird.Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zum besseren Verstaendnis der Funktionsweise der Sozialen Marktwirtschaft zu leisten sowie zur Uebertragbarkeit einzelner Elemente der Sozialen Marktwirtschaft auf Korea auseinanderzusetzen.Die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft wird grundlegend von W. Eucken, dem theoretischen Kopf der Freiburger Schule, beeinflusst.Der von ihnen begruendete Ordoliberalismus steht in der Wirtschaftspolitik der Sozialen Marktwirtschaft im Vorgrund. Ausgehend von dieser theoretischen Ursprung der Sozialen Marktwirtschaft soll die Wettbewerbsordnung als das wichtigste Systemelement der Sozialen Marktwirtschaft dargestellt sowie die Ordnungspolitik als Bedingungen der wirtschaftspolitischen Verwirklichung in der Bundesrepublik Deutschland skizziert werden. Zum Schluss wird daraus erfolgt, ob und inwieweit das Ordnungskonzept der Sozialen Marktwirtschaft auch fuer koreanische Volkswirtschaft geeignet sei und wie es gegebenenfalls verwirklicht werden kann.