Bei dieser Untersuchung handelt es sich um das immanentes Verstehen, eine didaktische Konzeption Martin Rangs, des deutschen Religionspädagogen. Rang stellt aus anthropologischer Perspektive die eigene Seinsweise des Kindes heraus, die der des Erwachsenen gegenüber steht. Die kindlichen Eigenschaften seien keineswegs nur Zeichen der Mangelhaftigkeit und Unfähigkeit, sondern Ausdruck der natürlichen Existenz im Lebensvertrauen, der Freiheit des Ich und der Offenheit des Menschen. Insofern ist die kindliche Existenz ein Gegenbild, das der Erwachsene in seiner widersprüchlichen Lebenssituation verloren hat. Dementsprechend sind das Sündenverständnis und der Glaube des Kindes auch völlig anders als die des Erwachsenen. In diesem Zusammenhang scheint ihm der auf den Kindern zielende sogenannten Erlösungsglaube nicht geeignet, weshalb er die Vergebung thematisiert, bei der es sich um die Wiederherstellung gestörter Beziehungen handelt. Das Kind kann in seinem Leben die entsprechende Erfahrung zum Verständnis der Vergebung haben, z.B. die der Freundschaft. In dieser Hinsicht nennt Rang das kindliche Glaubensverständnis “Liebe zu Jesus” im Sinne der aktiven Sehnsucht nach der persönlichen und lebendigen Beziehung und Freundschaft mit Jesus. Es ist Aufgabe des Religionsunterricht, die Liebe zu Jesus im Kinderherzen zu entzünden. Dafür stellt Rang einen Begriff “immantes Verstehen” hervor. Das immanente Verstehen Rangs ist kein begrifflich-allgemeines, sondern konkretes Verstehen, das die Kinder in ihrem Alltagsleben bewältigen können. Analog zur Behandlung des Dramas bemüht sich die Unterrichtshandlung darum, die Schüler in die dramatisch zu verstehende Welt der biblischen Geschichte hineinzuführen und dabei eine dramatische Spannungsfähigkeit des Denkens zu erzeugen, so dass sie gefühlsmäßig die konkrete Geschichte im Zusammenhang mit der ganzen verstehen können. Bei Rang kommen zwei sich des immanenten Verstehens bedienende Unterrichtsformen vor: die Arbeitsform für das “ahnende” und die Andachtsform für das “gefühlsmäßige” Verstehen. Die Arbeitsform konzentriert sich durch das Unterrichtsgespräch bzw. die Besprechung auf die nüchterne und konkrete Bibelarbeit. Dabei geht es zum einen um die “äußere Anschaulichkeit”, um ihre sinnbildliche Bedeutung erkennen zu können. Zum anderen um die “innere Beziehung”, welche die Erfahrung der Grenzsituation bzw. des inneren Konflikts der Personen der biblischen Geschichte zum Verständnis bringt und insofern den Übergang zum inneren Verstehen über die äußeren Kenntnisse hinaus bezeichnet. Auf der Basis der Arbeitsform im Unterrichtsgespräch kommt die Andachtsform des Religionsunterrichts im Gang. Die Andachtsform bemüht sich um das echte Hören des Wortes Gottes durch die dichterische Erzählung von der biblischen Geschichte, bei der es um gefühlsmäßiges und ästhetisches Verstehen geht. Durch die wiederholende, bzw. das Vergessene wieder herstellende und feierliche Erzählung erweitert und vertieft die biblische Geschichte ihren Problemhorizont und bringt den Übergang vom Denken zum Handeln, von der Möglichkeit zur Wirklichkeit in Gang.
목차
Ⅰ. Einleitung: Ist es Kindern möglich, das Wort Gottes zu hören? Ⅱ. Die eigene Seinsweise des Kindes Ⅲ. Die Glaubensfrage für das Kind 1. Die kindliche Auffassung von Gut und Böse 2. Das Sündenverständnis des Kindes 3. Nicht Erlösung, sondern Vergebung 4. Glaube des Kindes und kindgemäße Erziehung Ⅳ. Das immanente Verstehen als echtes Hören des Wortes Gottes 1. Kritik am abstrahierenden Verstehen 2. Zum immanenten Verstehen Ⅴ. Die Methodik des immanenten Verstehens 1. Besprechung und Erzählung 2. Arbeitsform und Andachtsform 3. Besprechung in der Arbeitsform: Anschaulichkeit und Beziehung 4. Erzählung in der Andachtsform: gefühlsmäßiges Verstehen Ⅵ. Schlussfolgerung: Bildung zur Lernfähigkeit des Zuhörens Bibliography
키워드
immanentes Verstehenkindgemäßes LernenKindertheologieechtes Hören des Wortes Gotteskindgemäßer Religionsunterricht
한국기독교교육학회 [The Korean Society for the Study of Christian Religious Education]
설립연도
1960
분야
인문학>기독교신학
소개
한국에 복음이 들어오고, 교회가 설립된 것은 19세기 말이었다.
해방이 되면서 한국교회는 더욱 발전하게 되었고 그에 따라 기독교교육의 중요성과 필요성도 강조되게 되었다. 그러한 과정에 기독교교육을 전공한 학자들이 귀국함에 따라 그들을 중심으로 한국기독교교육학회를 결성할 필요성을 느껴 설립하게 되었다.
한국기독교교육학회의 설립 목적은 기독교교육학의 이론적 발전과 실천을 위한 연구와 장을 확대해가려는 것이다. 그리고 학자들간의 연구교류와 교제를 위한 장을 마련하기 위하여 본 학회를 1960년에 설립하였다.