Naeh dem Art. 27 TRIPs ergibt sich, dass auch Erfindungen einer Sequenz oder Teilsequenz eines Gens, soweit sie die allgemeinen Patentierungsvoraussetzungen erfuellen, sowohl als Erzeugnisse(Stoffe) als auch als Verfahren, auch in der besonderen Form von An- bzw. Verwendungspatenten, geschuetzt werden muessen. Trotz der strukturell-informationellen Doppelnatur von DNA-Sequenzen und den sich daraus ergebenden vielfaeltigen Besonderheiten, ist davon auszugehen, dass es sich bei DNA-Sequenzen um in der Natur vorhandene biochemisehe Substanzen handelt, soweit deren Aufbau mit dem natuerliehen identiseh ist. Aueh DNA-Sequenzen werden letzlieh als biochemisehe Stoffe verwendet, gleieh ob bei der Herstellung von Proteinen, etc. oder bei Gendiagnostik oder Gentherapie. Mit der Feststellung, dass es sieh bei DNA-Sequenzen urn bioehemisehe Substanzen, Stoffe, handelt, ist festgelegt, dass fuer sie aueh ein Erzeugnissehutz, also Stoffsehutz zu gewaehrleisten ist, wenn die allgemeinen Patentierungsvoraussetzungen der Neuheit und erfinderisehen Taetigkeit erfuellt sind. Die Frage, ob die Funktionsangabe(n) in die Patentansprueche aufgenommen werden muessen, haengt davon ab, wo der entscheidende, d.h. auch auf erfinderische Taetigkeit beruhende Beitrag der Erfindung zu sehen ist. Beruht bereits die Bereitstellung der DNA-Sequenzen, zum Beispiel einer bestimmten, fuer die Expression eines Proteins verantwortlichen Kombination der Exxons eines Gens auf erfinderischer Taetigkeit, so waere die Forderung, die Funktionsangabe muesse in die Patentansprueche aufgenommen werden, nicht gerechtfertigt. Ergibt hingegen die Pruefung des relevanten Stands der Technik, dass die Erfindungshoehe lediglich bei der Funktionsausklaerung liegt, kann der Anrnelder irn Laufe des Pruefungs- und Einspruchsverfahren angehalten werden, die Patentansprueche entsprechend mit der Funktionsangabe der beanspruchten DNA-Sequenzen zu ergaenzen, d.h. an diese zu binden und darnit den Schutzbereich des Patents entsprechend einzuschraenken.
목차
1. 서론 II. 생명공학 일반 1. 유전자의 의미 및 기능 2. 생명공학의 산업적 응용 및 전망 III. 생명공학적 발명의 보호 1. 생물학적 물질(천연물)의 의미 및 발명의 적격성 2. 생명공학적 발명의 보호동향 IV. 생명공학적 발명의 보호범위 1. 보호범위 일반 2. 생명공학적 발명의 보호범위 V. 결론 참고문헌 Zusammenfassung
키워드
생명공학적 발명유전자발명의 종류천연물물질발명보호범위biotechnologische ErfindungGenArt der PatentkategorieStoffpatentSchutzumfang
본 학회는 지식재산 및 관련 제도(특허, 실용신안, 상표, 디자인, 영업비밀, 저작권, 반도체칩, 컴퓨터프로그램, 데이터베이스, 디지털콘텐츠 등)에 관한 국내외 이론과 실무에 대한 연구를 촉진하여 지식재산분야의 학문간 융합발전과 국제적 유대를 강화하고, 지식재산에 관한 지식을 보급하여 인적 네트워크 구축과 정책제언을 추진하며 이를 통해 국가발전에 이바지하는 것을 목적으로 한다.