In der vorliegenden Arbeit geht es um die vergleichende Betrachtung von deutschen Urteilen OLG München, Urt. v. 21. 4. 2011 - Az. 1 U 2363/10; BGH, Urt. v. 22. 5. 2012 - VI ZR 157/11) und einer Reihe von koreanischen Urteilen im Bereich des Arzthaftungsrechts. Sie behandelt die Kausalität von Tatbestand und Rechtswidrigkeitszusammenhang in der normativen Haftungszurechung. In Korea gilt die sog. Adäquanztheorie noch entscheidend als bewertendes Zurechnungskriterium – sogar manchmal als umgangssprachliches Homonym im Sinne der Verhältnismäßigkeit angewendet -, die dogmengeschichtlich von Deutschland übernommen wurde. Doch wie aus den deutschen Urteilen ersichtlich, ist sie dort schon überwunden. Die Ergebnisse der betrffenden koreanischen Urteile sind zwar nicht unbillig, deren Urteilsbegründungen aber theoretisch bzw. praktisch nicht überzeugend. Nach allgemeiner Ansicht kommt es vielmehr auf den Schutzzweck an, der auch bei der Anwendung des § 393 KBGB gelten kann. Schließlich würde die Übertragung des praxisgerechten Lösungsansatzes in deutschen Urteilen auf rechtsvergleichende Weise dazu beitragen, die Zivilrechtspraxis in der koreanischen Justiz nachvollziehbarer machen.
목차
I. 문제의 제기 II. 독일 판결례 1. 사실관계 2. 책임성립에 관한 논거 3. 손해배상의 범위에 관한 논거 III. 우리 판결례의 검토 1. 결장용종절제술 사건 2. 대장암수술 사건 3. 자궁적출술 사건 4. 중이염수술 사건 5. 담낭절제술 사건 6. 충수돌기절제수술 사건 7. 자궁적출수술 사건 IV. 비교적 검토 1. 개별 판결례의 비교 2. 인과성과 책임귀속 V. 소결 - 방법적 관점의 전환 참고문헌 Zusammenfassung (Abstract) 외국입법 자료
대한의료법학회는 “법학계, 법조계, 의료계가 공동하여 의료법학의 학제적 연구와 판례 평석 등을 통하여 전문분야에 있어서의 법률문화 향상에 기여함을 그 목적”으로 하여 1994년 2월에 태동한 이후 1999년 4월 24일에 공식 출범한 이래 2006년 3월 30일 법무부 산하의 사단법인으로 등록된 세계적 수준의 순수 학술단체이다.