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미성년자에 대한 의료행위와 부모의 권한 - 종교상의 신념에 기한 수혈거부를 중심으로 -
Behandlung von Minderjährigen und Bluttransfusionsverweigerung durch die Eltern

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  • 발행기관
    대한의료법학회 바로가기
  • 간행물
    의료법학 KCI 등재 바로가기
  • 통권
    제13권 제2호 (2012.12)바로가기
  • 페이지
    pp.217-261
  • 저자
    김민중
  • 언어
    한국어(KOR)
  • URL
    https://www.earticle.net/Article/A190681

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원문정보

초록

영어
Die Zeugen Jehovas lehnen Bluttransfusionen ab. Wiederholt haben Todesfälle unter Jehovas Zeugen, die mit der Ablehnung von Bluttransfusionen in Verbindung gebracht werden, in den Medien für Aufsehen gesorgt, da die Zeugen Jehovas die Übertragung von fremdem Blut aus religiösen Gründen entschieden ablehnen. Medizinische Behandlungen, auch Bluttransfusionen bedürfen grundsätzlich der Einwilligung des Patienten. Wenn sich ein Zeuge Jehovas gegen eine Transfusion entscheidet, ist dies zu respektieren. Ist ein erwachsener Patient Mitglied der Zeugen Jehovas und trägt dieser eine Patientenverfügung bei sich, die eine Bluttransfusion ablehnt, weil es dadurch zu einer "Zerstörung der Persönlichkeit" des Menschen aus religiösen Gründen komme, so ist auch diese Verfügung verbindlich, sofern sie ernsthaft ist. Bei Minderjährigen ist die Einwilligungsfähigkeit durch den Gesetzgeber bislang nicht geregelt. Minderjährige können grundsätzlich selbst zustimmen, wenn sie ihrer geistigen und sittlichen Reife nach einsichtsfähig sind. Bei Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr muss der Arzt ermitteln, wie einsichtsfähig sie sind und inwiefern sie selbst in die medizinische Behandlung einwilligen können. Einwilligung kann aber nicht eingeholt werden, wenn der Patient einwilligungsunfähig ist. Bei Kindern bis zum 16. Lebensjahr ersetzt die Einwilligung der Eltern in die medizinische Behandlung die Einwilligung der Kinder. Ob die Entscheidungen der Eltern über ihre unmündigen Kinder im Fall lebensbedrohlicher Krankheitsverläufe von den behandelnden Ärzten akzeptiert werden müssen, ist umstritten. Die Ablehnung einer Bluttransfusion für ein transfusionsbedürftiges Kind wäre eine Kindeswohlgefährdung. Bei Kindern ist der Weg über die Übernahme des Sorgerechts durch das Gericht unvermeidlich, falls die Eltern auf der Ablehnung einer lebensnotwendigen Transfusion beharren. Im Rahmen der objektiven Interessenabwägung ist der Grundsatz “in dubio pro vita” zu beachten. Bei erheblicher unmittelbarer Gefahr ist allerdings ein direktes Eingreifen nötig.

목차

I. 서론
 II. 여호와의 증인과 수혈거부의 종교적 이유
  1. 여호와의 증인에 대한 이해
  2. 여호와의 증인이 수혈을 거부하는 이유
 III. 수혈거부에 대한 법적 판단
  1. 서설
  2. 환자의 의료적 자기결정권
 IV. 미성년자의 수혈에 대한 부모의 권한
  1. 서설
  2. 수혈에 대한 부모의 동의
 V. 부모의 수혈거부에 대한 조치
  1. 서설
  2. 의사의 '고양된 설명의무'의 부담
  3. 「병원윤리위원회」에 의한 심사
  4. 소송상 진료행위방해금지의 청구
  5. 친권제한ㆍ상실의 청구
  6. 의료계약의 해지
 VI. 결어
 참고문헌
 Zusammenfassung (Abstract)

키워드

여호와의 증인 무수혈의료 수혈거부 동의능력 의료적 자기결정권 절대적 무수혈특약 Zeugen Jehovas Bluttransfusion in dubio pro vita Einwilligungsfähigkeit Behandlung Sorgerecht

저자

  • 김민중 [ Kim, Min-Joong | 전북대학교 법학전문대학원 교수 ]

참고문헌

자료제공 : 네이버학술정보

간행물 정보

발행기관

  • 발행기관명
    대한의료법학회 [The Korea Society of Law and Medicine]
  • 설립연도
    2000
  • 분야
    사회과학>법학
  • 소개
    대한의료법학회는 “법학계, 법조계, 의료계가 공동하여 의료법학의 학제적 연구와 판례 평석 등을 통하여 전문분야에 있어서의 법률문화 향상에 기여함을 그 목적”으로 하여 1994년 2월에 태동한 이후 1999년 4월 24일에 공식 출범한 이래 2006년 3월 30일 법무부 산하의 사단법인으로 등록된 세계적 수준의 순수 학술단체이다.

간행물

  • 간행물명
    의료법학 [THE KOREAN SOCIETY OF LAW AND MEDICINE]
  • 간기
    계간
  • pISSN
    1229-8069
  • 수록기간
    2000~2025
  • 등재여부
    KCI 등재
  • 십진분류
    KDC 517 DDC 613

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