Seit der kritischen Untersuchung von Wellhausen über die Justizreform des Josaphat in 2 Ch 19,5-11 haben verschiedene Alttestamentler über dieses Thema gearbeitet. Knierim hat versucht, den Text von Ex 18,13-26 als Ätiologie der Justizreform zu versthen. Dieses These Knierims, dass Ex 18,13-26 die Justizreform des Josaphat im Blick habe, wird neuerdings von Graupner abgelehnt, weil V 21b und V 25b in Ex 18,13-26 jünger als die Gliederung in Tausendschaften usw. in Dt 1 seien und es für 2 Ch 19,5-11 nicht um die Rechtsprechung der Heerbannführer gehe, sondern um die Einsetzung der Richter in allen festen Städten Judas und Jerusalem. Albright und Weinfeld haben versucht, die historische Möglichkeit der Justizreform des Josaphat durch die altorientalischen Hintergründe zu beweisen. Jedoch finden sich keine Belege des Alten Testaments über die Einsetzung und Tätigkeit der offiziellen Richter von Seiten der Zentralregierung in 10.-8. Jh. v. Chr. außer 2 Ch 19,5-11. Trotzdem is es einleuchtend, dass das Gericht im Tor auch im 8. Jh. vielleicht durch die nichtstaatliche Institution gehalten wurde (Jes 29,21; Am 5,10. 12.15), aber niemand weiß, wer im 8. Jh. im Tor gerichtet hat. Ferner hat Crüsemann durch seine Arbeit (Die Tora[1992]) versucht, 2 Ch 19,5-11 nicht als die chronistische Arbeit in der nachexilischen Zeit, sondern als die chronistische Sonderheit, d.h. die ältere Überlieferung zu erkennen. Aber die mangelnde Historizität der Justizrefom des Josaphat hat sich durch die einigen Belege bestätigt. Die selbstständige Rechtsprechung der םינהכ wie 2 Ch 19,8.11 erwähnt, ist im 9. Jh. im Alten Testament nicht vorgegeben, stattdessen war die hauptsächliche Tätigkeit der Priester auf die kultische Rechtsprechung, die Lehrfunktion des Gerichts und die Lehre der הרות beschränkt (Mi 3,11; Jes 2,3; Hos 4,4ff.; Dt 31,9; Ez 44,23; 2 Ch 17,8-9). Zudem waren die Leviten in der Alten Testament als die Richter vor der exilischen Zeit nicht tätig. Außerdem ist die Rechtsprechung der םיטפש, die von der Zentralregierung eingesetzt wurden, erst im 7. Jh. im Alten Testament belegt, und der דיגנ in 2 Ch 19,11 ist anachronistisch. Der דיגנ war ein König in der Zeit von Josaphat.
한국어
본 연구는 여호사밧의 사법개혁의 역사성에 초점을 맞추고 있다. 저자는 이 논문에서 구약성서에 나타난 고대 이스라엘의 사법개혁은 모세 시대와 요시야 시대에 단행된 개혁 밖에 없음을 주장한다. 대하 19장 5-11절에 나오는 여호사밧의 사법개혁은 역사성을 논하기에는 시대착오적 표현들이 등장하고, 본문 안에 역대기적 색채의 흔적들이 나타남을 근거로 제시한다. 저자는 대하 19장 5-11절을 포로 이후의 산물로 보는 것이 타당하다고 주장한다.
목차
1. 서론 2. 사법개혁 본문들의 문학적 분석들 1) 출 18장 13-26절 2) 신 16장 18절 3) 신 17장 8-13절 4) 대하 19장 5-11절 3. 결론 4. 참고문헌 Abstract
키워드
여호사밧의 사법개혁재판관(쇼페트)나기드성문재판예루살렘 상급재판소Judicial Reform of JehoshaphatJudges(Shofet)Nagidgate justiceJerusalem superior court
한국구약학회는 구약연구의 발전을 위해서 서로 협조함으로써, 교회에 봉사하며 신학교육의 향상에 기여함을 그 목적으로 창립하였으며, 구약학의 발전과 학술교류 활동에 관한 아래의 사업을 추진한다;
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구약논단 [The Korean Journal of Old Testament Studies]